Schal über der Stuhllehne, Lesebrille neben dem Gedeck, Portemonnaie auf der Bank: In jeder Schicht bleibt etwas liegen. Lost Found Bot nimmt die Anfragen Ihrer Gäste automatisch entgegen, damit niemand mehr mitten im Mittagsgeschäft ans Telefon muss.
Bis zu 20 Fundgegenstände · keine Kreditkarte nötig
Um 12:40 Uhr klingelt das Telefon, weil jemand seinen Schal sucht. Wer abnimmt, steht mit Tablett in der Hand am Tresen, muss die Kiste unter der Theke durchsehen, jemanden aus der Küche fragen und danach zurückrufen. Fünf Minuten Suchen kosten im Mittagsgeschäft mehr als fünf Minuten, weil zeitgleich Bestellungen und Karten liegen bleiben.
Die Frühschicht legt die Brille in die Schublade an der Kasse, die Spätschicht weiß davon nichts. Ruft der Gast am Abend an, sucht jemand, der den Gegenstand nie gesehen hat. Bei Aushilfen, Wochenenddiensten und wechselnden Teams ist die mündliche Übergabe der schwächste Punkt im ganzen Ablauf.
Ein Notizzettel neben dem Kassensystem, eine Nachricht in der Team-Gruppe, ein Foto auf dem privaten Handy einer Servicekraft: Kein Betrieb dieser Größe hat ein Fundbüro, und niemand ist offiziell zuständig. Nach zwei Wochen weiß niemand mehr, ob die Handschuhe vom Donnerstag noch da sind oder schon abgeholt wurden.
Die Kiste unter der Theke füllt sich mit Schirmen, Mützen und Ladekabeln, bis jemand irgendwann pauschal aussortiert. Wertvolleres wie ein Portemonnaie oder ein Schlüsselbund landet im Büro, wo es liegen bleibt, weil unklar ist, wie lange man es aufheben soll und wer den Gast überhaupt kontaktieren dürfte.
Der eigentliche Aufwand steckt nicht im Aufheben eines Schals, sondern in allem, was danach passiert: im Telefonat während des Andrangs, in der Rückfrage an die Kollegin aus der Frühschicht, im zweiten Anruf des Gasts, weil beim ersten niemand Bescheid wusste. Dazu kommen die Gegenstände, die nie abgeholt werden, weil der Gast gar nicht weiß, in welchem der drei Lokale des Abends seine Brille liegt. Rechnet man diese Unterbrechungen mit einem üblichen Stundensatz im Service, entsteht ein dauerhafter Nebenaufwand, der in keiner Kalkulation auftaucht und trotzdem jede Woche anfällt.
Je nach Platzzahl, Gästefrequenz und Jahreszeit bleiben in einem mittelgroßen Haus typischerweise mehrere Dutzend Gegenstände pro Monat liegen, mit deutlichen Spitzen in der Garderobensaison und nach Feiern.
Anrufe, Nachrichten über Instagram oder Facebook, E-Mails und Gäste, die am nächsten Tag persönlich vorbeikommen: Die Anfragen verteilen sich über alle Kanäle und treffen fast immer den laufenden Betrieb.
Suchen, Rückrufen, Nachfragen bei Kolleginnen und Kollegen aus anderen Schichten und das Sortieren der Fundkiste summieren sich erfahrungsgemäß auf ein bis drei Stunden, verteilt auf viele kurze Unterbrechungen.
Der Gast beschreibt seinen Verlust in eigenen Worten, etwa "dunkelblauer Wollschal, Samstagabend, Tisch am Fenster". Die KI stellt gezielte Rückfragen zu Farbe, Marke, Uhrzeit und Sitzbereich und gleicht die Angaben im Hintergrund mit Ihren erfassten Fundstücken ab, auch nachts, am Ruhetag und mitten im Mittagsgeschäft.
Der Bot gibt niemals Daten zu einem Fundstück heraus. Er prüft ausschließlich, ob die Beschreibung passt. Gerade bei Portemonnaies, Schlüsselbunden oder Smartphones verhindert das, dass jemand einen fremden Gegenstand beansprucht, nachdem er in einer Liste oder einem Social-Media-Post die passende Beschreibung gelesen hat.
Bei einer Übereinstimmung erhält der Gast automatisch eine E-Mail mit QR-Code, Abholadresse und Ihren Öffnungszeiten. Am Tresen wird der Code gescannt, die Ausgabe ist mit einem Klick bestätigt und dokumentiert. Niemand muss mehr im Übergabebuch nachtragen oder auf einem Zettel abhaken.
Ist der Gegenstand noch nicht erfasst, legt das System einen Suchagenten an. Er prüft bis zu zwei Monate lang jedes neue Fundstück gegen die Beschreibung und meldet sich automatisch per E-Mail, wenn die Brille beim Grundputz doch noch unter der Sitzbank auftaucht.
Wer den Schal von der Stuhllehne nimmt, erfasst ihn direkt am Handy oder am Terminal: Kategorie, kurze Beschreibung, Fundort wie Tischbereich, Terrasse oder Toilette, optional ein Foto. Das dauert rund eine halbe Minute und ersetzt Zettel, Team-Chat und mündliche Übergabe an die nächste Schicht.
Das Widget liegt auf Ihrer Website und lässt sich als Link aus dem Google-Unternehmensprofil, der Instagram-Bio oder einer Antwort auf eine Nachricht teilen. Der Gast beschreibt seinen Verlust, die KI fragt nach Details und ordnet die Angaben zu, ohne dass jemand im Haus ans Telefon muss.
Passt die Beschreibung, geht die E-Mail mit QR-Code, Adresse und Öffnungszeiten automatisch raus. Der Gast kommt zu einer Zeit, die in Ihren Ablauf passt, zeigt den Code, und jede Kollegin und jeder Kollege im Dienst kann die Ausgabe erledigen, auch ohne den Vorgang vorher zu kennen.
Ohne Treffer arbeitet der Suchagent im Hintergrund weiter und prüft jeden neuen Eintrag. Gegenstände, die niemand abholt, laufen nach den von Ihnen hinterlegten Fristen automatisiert aus, inklusive Löschung der zugehörigen Daten. Die Kiste unter der Theke wird damit erstmals ein nachvollziehbarer Bestand.
In der Gastronomie laufen Fundsachen meist nebenbei: ein Foto auf dem privaten Handy, ein Post in der Team-Gruppe, ein Name auf einem Zettel neben der Kasse. Sobald Portemonnaies mit Ausweisen, Smartphones oder Kontaktdaten von Gästen im Spiel sind, ist das heikel. Lost Found Bot hält diese Angaben an einer Stelle, mit klaren Rollen und automatischen Fristen.
„Bei uns lag alles in einer Kiste unter der Theke, und die Spätschicht wusste nie, was die Frühschicht gefunden hatte. Heute trägt jeder ein, was beim Abräumen liegen bleibt, und die Gäste klären den Rest selbst über den Link in unserem Google-Profil. Das Telefon steht im Mittagsgeschäft deutlich seltener still.“
Jede Person im Service mit der Rolle Fundmitarbeiter, ohne Schulung und ohne festen Zuständigen. Die Erfassung dauert 20 bis 40 Sekunden pro Gegenstand und funktioniert am Smartphone. Viele Betriebe tragen gesammelt beim Schichtende ein, wenn die Stühle hochgestellt werden, statt einzeln während des Service.
Nein. Der Bot beantwortet keine Fragen wie "welche Portemonnaies habt ihr gefunden". Er nimmt eine Beschreibung entgegen, stellt Rückfragen und meldet ausschließlich zurück, ob es eine Übereinstimmung gibt. Details zum Fundstück sehen nur Ihre Mitarbeiter im internen Bereich. Das ist der wesentliche Unterschied zu einem Foto in einer öffentlichen Facebook-Gruppe.
Das Widget wird mit einer Zeile Code eingebunden und läuft auf gängigen Baukästen und WordPress-Seiten. Wenn Sie nichts an der Seite ändern möchten, teilen Sie stattdessen einfach den Link: aus dem Google-Unternehmensprofil, der Instagram-Bio, der Reservierungsbestätigung oder als Antwort auf eine eingehende Nachricht.
Sie hinterlegen einmal, wie lange Fundstücke bei Ihnen aufbewahrt werden. Danach laufen die Einträge automatisch aus und die zugehörigen Daten werden gelöscht, sodass Sie einen sauberen Bestand behalten. Wie Sie mit dem Gegenstand selbst verfahren, etwa Abgabe im städtischen Fundbüro bei Wertsachen, bleibt Ihre Entscheidung und Ihr bestehender Ablauf.
Sie können 30 Tage kostenlos testen, mit bis zu 20 Fundgegenständen und ohne Kreditkarte. Das einfache Formular-Widget ist in allen Plänen enthalten, der volle KI-Chatbot ab dem Grow-Plan. Ein Monat reicht meist aus, um zu sehen, wie viele Anrufe während des Service wegfallen und wie viel öfter Gäste ihre Sachen tatsächlich abholen.
30 Tage kostenlos testen, bis zu 20 Fundgegenstände, keine Kreditkarte nötig. Einrichtung in einer ruhigen Stunde am Nachmittag, danach laufen Anfragen, Verifikation und Abholung automatisch.
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