Nach jeder Spindräumung kommen Badesachen, Handtücher, Schwimmbrillen, Schlüssel und Schmuck zusammen, und am nächsten Morgen klingelt an der Kasse das Telefon. Lost Found Bot nimmt die Suchanfragen Ihrer Gäste rund um die Uhr entgegen und organisiert die Abholung, ohne dass jemand zurückrufen muss.
Bis zu 20 Fundgegenstände · keine Kreditkarte nötig
Wenn der letzte Gast draußen ist, werden die belegten Spinde geöffnet. Was dann zusammenkommt, ist zu einem großen Teil Massenware: schwarze Badehosen, blaue Handtücher, verspiegelte Schwimmbrillen, ein einzelner Badeschuh. Fragt jemand drei Tage später nach seiner Schwimmbrille, ist die ehrliche Antwort, dass sechs davon in der Kiste liegen.
Anrufe und Nachfragen treffen genau dann ein, wenn vor der Kasse eine Schlange steht, ein Schwimmkurs eingelassen wird oder die Kollegin gerade auf dem Beckenumgang ist. Der Gang zur Fundkiste dauert jedes Mal nur wenige Minuten, unterbricht aber den Betrieb an der einzigen Stelle, an der er nicht warten kann.
Badesachen, Handtücher und Neoprenanzüge landen feucht in der Kiste. Ohne Trocknung riechen sie nach wenigen Tagen und sind nach zwei Wochen kaum noch herauszugeben. Ein Teil der Textilien wird deshalb entsorgt, obwohl der Eigentümer bekannt gewesen wäre, wenn er rechtzeitig erreicht worden wäre.
Schmuck rutscht im Wasser vom Finger, Hörgeräte bleiben auf der Ablage in der Umkleide liegen, der Autoschlüssel steckt in der Jackentasche im geräumten Spind. Für Familien mit Kindern kommen Kuscheltier, Trinkflasche und Schwimmhilfe dazu. Bleibt hier eine Rückmeldung aus, endet der Badbesuch in einer Beschwerde beim Träger oder in einer öffentlichen Bewertung.
Der Aufwand entsteht nicht beim Einsammeln nach der Spindräumung, sondern in den Tagen danach: in Telefonaten an der Kasse, in Suchgängen ins Lager und in handschriftlichen Listen, die keine Schicht vollständig kennt. Dazu kommt Lagerfläche für Kisten mit feuchten Textilien, die ohnehin entsorgt werden, und die offene Frage, wie lange Ausweise, Schlüssel und Schmuck aufbewahrt werden dürfen. Rechnet man die gebundene Personalzeit mit einem üblichen Stundensatz, ist die manuelle Fundsachenverwaltung ein fester Kostenposten, der in kaum einem Bäderbudget als eigene Position auftaucht.
Je nach Haus, Besucherzahl und Saison kommen typischerweise mehrere Dutzend bis einige Hundert Gegenstände im Monat zusammen, in Ferienwochen und an Freibadtagen mit Spitzenbesuch deutlich mehr.
Telefonate, Nachfragen am Schalter, das Durchsuchen der Kisten und die Übergabe zwischen Früh- und Spätschicht summieren sich erfahrungsgemäß auf einen ganzen Arbeitstag pro Woche.
Ein Großteil bleibt liegen, weil Gäste nicht wissen, ob sich der Weg lohnt, das Bad nur im Urlaub oder einmal pro Saison besuchen oder die Ausgabezeiten nicht mit ihrem Alltag zusammenpassen.
Der Gast beschreibt den Verlust in eigenen Worten, etwa "verspiegelte Schwimmbrille, blaues Band, Name mit Edding innen". Die KI stellt gezielte Rückfragen zu Farbe, Marke, Größe und Besonderheiten und gleicht die Angaben im Hintergrund mit Ihren erfassten Fundstücken ab, auch sonntagabends nach Badeschluss.
Der Bot gibt niemals Angaben zu einem Fundstück preis. Er prüft ausschließlich, ob eine Beschreibung passt. So kann niemand eine fremde Uhr oder einen fremden Autoschlüssel abholen, indem er sich anhand einer öffentlichen Liste eine passende Geschichte zurechtlegt.
Passt die Beschreibung, geht automatisch eine E-Mail mit QR-Code, Abholadresse und den Zeiten raus, zu denen die Ausgabe besetzt ist. An der Kasse scannt Ihr Team den Code, bestätigt die Ausgabe, und der Vorgang ist ohne Zettelwirtschaft dokumentiert.
Gibt es keinen Treffer, legt das System einen Suchagenten an. Er prüft bis zu zwei Monate lang jedes neu eingetragene Fundstück gegen die Beschreibung und meldet sich per E-Mail, sobald der Gegenstand doch noch auftaucht, etwa wenn ein Dauerspind oder ein Saisonschrank geräumt wird.
Ihre Fundmitarbeiter tragen ein, was aus Spinden, Umkleiden, Duschen, Liegewiese und Beckenumgang zusammenkommt: Kategorie, kurze Beschreibung, Fundort und Fundtag. Pro Gegenstand dauert das rund eine halbe Minute und ersetzt die handschriftliche Liste, die nur eine Schicht lesen kann.
Das Widget liegt auf Ihrer Website und lässt sich vom Aushang an der Kasse, aus dem Newsletter oder per QR-Code in der Umkleide verlinken. Der Gast beschreibt den Verlust, die KI fragt nach Details wie Farbe, Marke, Größe oder Inhalt der Badetasche. Familien klären das abends vom Sofa aus, statt am nächsten Tag anzurufen.
Bei einer Übereinstimmung kommt automatisch die E-Mail mit QR-Code, Adresse und Ausgabezeiten. Der Gast nimmt den Gegenstand beim nächsten Besuch mit, und niemand wird mehr aus der Kassenschlange heraus ins Fundlager geschickt.
Ohne Treffer arbeitet der Suchagent im Hintergrund und prüft jeden neuen Eintrag. Was niemand abholt, läuft nach Ihren hinterlegten Fristen automatisiert aus, inklusive Löschung der zugehörigen Daten. Für Spende, Verwertung oder Entsorgung am Saisonende haben Sie damit eine nachvollziehbare Grundlage.
In Umkleiden bleiben nicht nur Handtücher liegen, sondern auch Smartphones, Geldbörsen mit Ausweis, Bankkarten, Wohnungsschlüssel, Hörgeräte und gelegentlich Medikamente. Lost Found Bot ist so gebaut, dass diese Angaben nicht in privaten Chatgruppen, offenen Listen an der Kasse oder auf den Handys einzelner Mitarbeiter landen.
„Nach der abendlichen Spindräumung hatten wir am nächsten Vormittag regelmäßig Anrufe an der Kasse, mitten im Kurseinlass. Heute tragen die Kollegen die Sachen direkt nach der Räumung ein, die Gäste klären das über das Widget und kommen mit dem QR-Code vorbei. Die Kiste mit den nassen Handtüchern ist deutlich kleiner geworden.“
Sie tragen die Fundstücke direkt nach der Räumung gesammelt ein, pro Gegenstand etwa eine halbe Minute. Alle Suchanfragen, die vorher ohne Treffer geblieben sind, werden vom Suchagenten automatisch gegen die neuen Einträge geprüft. Gäste, deren Beschreibung passt, bekommen ohne weiteres Zutun eine E-Mail, statt dass jemand alte Notizen durchsehen muss.
Der Nutzen liegt weniger im einzelnen Gegenstand als in der entlasteten Kasse. Gerade diese Massenartikel erzeugen die meisten Nachfragen, weil mehrere ähnliche Stücke in der Kiste liegen. Über gezielte Rückfragen der KI zu Farbe, Marke, Bandfarbe, Größe oder eingetragenem Namen wird die Zuordnung eindeutig, ohne dass jemand die Kiste durchsucht.
Sie hinterlegen pro Kategorie eigene Fristen, für Textilien typischerweise deutlich kürzer als für Schlüssel, Schmuck oder Elektronik. Weil Gäste schon am Abend des Verlusts suchen können statt erst beim nächsten Besuch, werden Textilien in der Praxis früher abgeholt. Was liegen bleibt, läuft nach Ihrer Frist automatisch aus, sodass die Entsorgung dokumentiert und nicht willkürlich ist.
Nein. Der Bot beantwortet keine Fragen wie "welche Uhren habt ihr gefunden". Er nimmt eine Beschreibung entgegen, stellt Rückfragen und meldet nur zurück, ob es eine Übereinstimmung gibt. Details zum Fundstück sehen ausschließlich Ihre Mitarbeiter im internen Bereich, und die Ausgabe erfolgt gegen den persönlichen QR-Code.
Ja. Sie erfassen Fundorte wie Liegewiese, Freibadumkleide, Hallenbad oder Sauna und sehen jederzeit, in welchem Bereich ein Gegenstand aufgenommen wurde. Zum Saisonende bleibt nichts Ungeklärtes liegen, weil offene Suchanfragen aus den Sommerwochen noch bis zu zwei Monate lang gegen neue Einträge geprüft werden. Widget und E-Mails sind mehrsprachig, was bei Feriengästen den Rückfragebedarf spürbar senkt.
30 Tage kostenlos testen, bis zu 20 Fundgegenstände, keine Kreditkarte nötig. Einrichtung an einem Vormittag, danach laufen Suchanfragen und Abholungen automatisch.
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