Ein Schal im Ärmel des abgeholten Mantels, eine Lesebrille im Schließfach, der Rucksack einer Schulklasse neben der Audioguide-Ausgabe: In jedem Haus sammelt sich täglich etwas an. Lost Found Bot beantwortet die Anfragen Ihrer Besucher automatisch und mehrsprachig, damit Kasse und Aufsicht nicht zwischen Ticketverkauf und Fundkiste pendeln.
Bis zu 20 Fundgegenstände · keine Kreditkarte nötig
Bei Garderobenpflicht wandern Mäntel, Rucksäcke und Taschen zwangsläufig durch fremde Hände, und was beim Abholen in der Manteltasche bleibt, fällt erst später auf. Die Schließfächer werden nach Schließung geleert, der Inhalt landet in einer Kiste hinter der Kasse. Bis zum nächsten Morgen weiß niemand mehr, ob die Mütze aus Fach 32 oder aus dem Foyer stammt.
Ein großer Teil Ihres Publikums ist genau einen Tag in der Stadt, oft im Rahmen einer Städtereise, einer Busgruppe oder eines Kreuzfahrtstopps. Wer seine Kamera vermisst, merkt es abends im Hotel oder erst zu Hause. Eine persönliche Rückkehr an die Kasse ist dann meist ausgeschlossen, und der Kontakt läuft über eine E-Mail-Adresse, die niemand direkt betreut.
Internationale Besucher schreiben auf Englisch, Italienisch, Niederländisch oder Spanisch an das Info-Postfach, das zwischen Ausstellungsbetrieb, Führungsanfragen und Presseanfragen mitläuft. Bis jemand übersetzt, in der Fundkiste nachsieht und antwortet, vergehen leicht mehrere Tage.
In vielen Häusern besetzt eine Person die Kasse und eine weitere die Säle. Eine Suchanfrage bedeutet, den Ticketverkauf zu unterbrechen oder die Aufsicht aus der Ausstellung zu holen. An Tagen mit Sonderausstellung, Schulklassen oder Museumsnacht ist dafür schlicht keine Kapazität vorhanden.
Der Aufwand entsteht nicht beim Einsammeln nach Schließung, sondern in allem, was danach kommt: in Rückfragen zu Besuchstag und Fundort, in der Suche in Kisten und Schränken und in Antworten, die jemand erst übersetzen muss. Gleichzeitig bleibt der größere Teil der Fundstücke liegen, weil die Besucher längst abgereist sind und Ihr Haus nur mit dem allgemeinen Kontaktformular erreichen. Rechnet man die Stunden von Kasse, Aufsicht und Besucherdienst zusammen, ist die manuelle Fundsachenverwaltung eine dauerhafte Belastung eines ohnehin knapp besetzten Teams.
Je nach Besucherzahl, Garderobenpflicht und Veranstaltungsprogramm sammeln sich typischerweise mehrere Dutzend Gegenstände pro Monat an, mit deutlichen Spitzen bei Sonderausstellungen und langen Museumsnächten.
Anfragen aus dem Info-Postfach beantworten, übersetzen, in der Fundkiste suchen, Rückfragen stellen und Abholungen abstimmen summiert sich erfahrungsgemäß auf mehrere Stunden Wochenarbeitszeit, die im Besucherdienst fehlen.
Ein großer Teil der Gegenstände wird nie abgeholt, weil Besucher aus anderen Städten oder Ländern gar nicht wissen, dass ihr Schirm oder ihre Brille noch im Haus liegt. Das Depot füllt sich, obwohl die Eigentümer erreichbar wären.
Der Besucher beschreibt seinen Verlust in eigenen Worten, etwa "dunkelblauer Regenschirm, Besuch am Sonntagnachmittag, an der Garderobe abgegeben". Die KI stellt gezielte Rückfragen und gleicht die Angaben im Hintergrund mit Ihren erfassten Fundstücken ab, auch abends nach Schließung und an Ihren Ruhetagen.
Der Bot gibt niemals Daten zu einem Fundstück preis. Er prüft ausschließlich, ob die Beschreibung passt. Gerade bei Kameras, Ausweisen aus der Audioguide-Ausgabe oder Portemonnaies aus einem Schließfach verhindert das, dass jemand ein fremdes Fundstück beansprucht, weil er die Beschreibung aus einer öffentlichen Liste abgelesen hat.
Bei einer Übereinstimmung erhält der Besucher automatisch eine E-Mail mit QR-Code, Abholadresse und Ihren Ausgabezeiten, inklusive Ruhetag. An der Kasse wird der Code gescannt, die Ausgabe bestätigt und der Vorgang ist dokumentiert abgeschlossen, ohne handschriftlichen Eintrag im Übergabebuch.
Vieles wird erst bei der Abendrunde durch die Säle, beim Leeren der Schließfächer oder bei der Reinigung am nächsten Morgen gefunden. Ist der Gegenstand zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht erfasst, prüft der Suchagent bis zu zwei Monate lang jedes neue Fundstück und meldet sich automatisch per E-Mail, sobald es passt.
Was an Garderobe, in den Schließfächern, im Foyer oder in den Ausstellungsräumen liegen bleibt, wird mit Kategorie, kurzer Beschreibung, Fundort wie Garderobe, Fach 32 oder Saal 4 und optional einem Foto eingetragen. Das dauert pro Gegenstand rund eine halbe Minute, üblicherweise gesammelt nach Schließung.
Das Widget liegt auf Ihrer Website und lässt sich aus den Besuchsinformationen, der Ticket-Bestätigung oder der Antwort des Info-Postfachs verlinken. Der Besucher beschreibt den Gegenstand, die KI fragt nach Details wie Farbe, Material, Besuchstag und Bereich und ordnet die Angaben zu.
Passt die Beschreibung, geht die E-Mail mit QR-Code, Adresse und Öffnungszeiten automatisch raus. Wer noch in der Stadt ist, holt am selben Tag ab. Reisegruppen und auswärtige Besucher lassen sich den Code an eine begleitende Person oder den Reiseleiter weiterleiten, statt an der Kasse Rückfragen zu klären.
Ohne Treffer arbeitet der Suchagent im Hintergrund weiter und prüft jedes neu eingetragene Fundstück. Gegenstände, die niemand abholt, laufen nach den von Ihnen hinterlegten Aufbewahrungsfristen automatisiert aus, inklusive Löschung der zugehörigen Daten, sodass Depot und Datenbestand nicht unbegrenzt wachsen.
Fundsachen aus Garderobe und Schließfächern sind selten anonym: Ausweise, die als Pfand für den Audioguide hinterlegt wurden, Medikamente, Portemonnaies, Kameras mit privaten Aufnahmen. Lost Found Bot ist so gebaut, dass diese Angaben nicht in privaten Handys der Aufsicht, in Chatgruppen oder in ungeschützten Tabellen auf dem Kassenrechner landen.
„Unsere Fundsachen lagen jahrelang in zwei Kisten hinter der Kasse, und das Info-Postfach war der Flaschenhals. Heute leert die Spätschicht die Schließfächer und trägt alles direkt ein, den Rest klären die Besucher über das Widget, sehr oft auf Englisch. Deutlich mehr Gegenstände finden zurück, und die Kasse wird während des Ticketverkaufs nicht mehr für Suchanfragen unterbrochen.“
In der Regel gesammelt nach Schließung: Wer die Fächer leert und die Garderobe abräumt, trägt die Gegenstände direkt ein, mit Kategorie, kurzer Beschreibung, Fundort und optional einem Foto. Pro Gegenstand sind das 20 bis 40 Sekunden. Was tagsüber an der Kasse abgegeben wird, kann sofort erfasst werden oder wandert in die Abendrunde.
Nein. Der Bot beantwortet keine Fragen wie "welche Kameras habt ihr gefunden". Er nimmt eine Beschreibung entgegen, stellt Rückfragen und meldet ausschließlich zurück, ob es eine Übereinstimmung gibt. Details zum Fundstück sehen nur Ihre Mitarbeiter im internen Bereich. Bei Ausweisen und Wertgegenständen ist das der entscheidende Unterschied zu einer öffentlichen Fundliste auf der Website.
Ja. Widget und automatische E-Mails sind mehrsprachig verfügbar. Besucher beschreiben ihren Verlust in ihrer Sprache und erhalten Abholadresse, Öffnungszeiten und QR-Code ebenfalls in dieser Sprache. Ihr Besucherdienst muss keine Anfragen mehr übersetzen und keine englischen Antworten formulieren.
Der laufende Aufwand beschränkt sich auf das Eintragen der Funde und die Ausgabe per QR-Scan an der Kasse. Suchanfragen, Rückfragen und Benachrichtigungen laufen ohne Ihr Zutun, auch nachts, am Ruhetag und in Spitzen wie Sonderausstellungen oder Museumsnächten. Mitarbeiter benötigen nur die Rolle Fundmitarbeiter, Einstellungen und Branding bleiben bei einem Admin.
Sie können 30 Tage kostenlos testen, mit bis zu 20 Fundgegenständen und ohne Kreditkarte. Das einfache Formular-Widget ist in allen Plänen enthalten, der volle KI-Chatbot ab dem Grow-Plan. Ein normaler Ausstellungsmonat reicht in der Regel aus, um zu sehen, wie viele Anfragen ohne Zutun von Kasse und Aufsicht erledigt werden.
30 Tage kostenlos testen, bis zu 20 Fundgegenstände, keine Kreditkarte nötig. Einrichtung an einem Vormittag, danach laufen Anfragen, Verifikation und Abholung automatisch.
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